Service für Kommunen


Die Untersuchung der Grundstücks-Entwässerungsleitungen wird für die Kommunen auch in den nächsten Jahre ein wichtiges und sensibles Themen sein.

Dazu einige Fakten:

  • Die Länge der Grundstücks-Entwässerungsleitungen beträgt etwa die 2- bis 4-fache Länge der öffentlichen Kanäle,
  • 80 bis 90 % der Hausanschlussleitungen sind undicht – die vor 1965 erstellten Leitungen in der Regel zu 100 %,
  • der Leitungsverlauf der Grundstücksentwässerung ist oft nicht bekannt.



Zur Lösung dieser Aufgabe gibt es drei grundsätzliche Handlungs-Alternativen:

1. Die Kommune organisiert und führt die Untersuchung der Hausentwässerung selbst durch. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass sichergestellt ist, dass die Qualität aller Untersuchungen gleich ist. Die Gefahr, dass unseriöse Unternehmer den Grundstückseigentümern falsche Untersuchungsergebnisse präsentieren, ist damit ausgeschlossen. Die Untersuchung kann von der Kommune finanziert und über die Abwassergebühr refinanziert werden. (Die Gefahr, dass diese Regelung einem eventuellen Gerichtsentscheid nicht standhält, ist zwar gegeben, es lässt sich jedoch bei keiner Regelung voraussagen, wie Gerichte später entscheiden werden).
Die Kosten dieser Untersuchung den Grundstückseigentümer zu berechnen, ist satzungsrechtlich möglich, kann aber zu erheblichem Ärger mit betroffenen Eigentümern führen.

2. Die Kommune verpflichtet den Grundstückseigentümer die Untersuchung durchzuführen. Mit dieser Aufgabe sind diese aber oft deutlich überfordert. Wie die Erfahrung zeigt, besteht die Gefahr, dass »schwarze Schafe« unter den untersuchenden Firmen den Grundstückseigentümern überteuerte Sanierungen verkaufen. Es könnten auch Schäden in der Kanalisation nicht erkannt oder nicht dokumentiert werden. Diese Probleme lassen sich auch dann nicht völlig vermeiden, wenn nur zertifizierte Firmen die Untersuchung durchführen.

3. Die Kommune reagiert erst auf das Problem, wenn sie gesetzlich dazu gezwungen wird. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass die Bürger später mit Recht bemängeln können, nicht früh genug informiert worden zu sein und dass sie die Sanierung zu einem früheren Zeitpunkt mit erheblich geringeren Kosten hätten durchführen lassen können. Zu bedenken ist auch, dass Bauherren von Neubauten Anspruch auf ein dichtes Entwässerungsnetz haben, sie dies erfahrungsgemäß aber ohne Prüfung selten erhalten.

In politischen Gremien wird vermutet, dass mit der Bearbeitung dieser Aufgabe erheblicher Ärger verbunden ist. Unsere Erfahrungen mit mehreren Projekten zeigen allerdings, dass die meisten Bürger sehr wohl verständnisvoll und kooperativ sind, wenn sie sich offen und umfassend informiert fühlen.

Die Iffert und Partner Ingenieurbüro GmbH bietet den Kommunen professionelle Unterstützung bei der Durchführung ihrer Aufgaben wie auch bei der Bürgerinformation und Bürgerberatung:

Beratung der öffentlichen Betreiber über

  • Vorgehensweise
  • Änderung der Entwässerungssatzung
  • Bürgerinformationen
  • Kosten und Terminplanung
  • Bildung von Untersuchungsabschnitten
  • Durchführung der Untersuchungen der Grundstücksentwässerung
  • Sanierungsplanung
  • Erfolgskontrolle und Dokumentation


Beratung der Grundstückseigentümer über:

  • Untersuchungsumfang
  • wirtschaftliche Sanierung
  • Bauüberwachung und
  • Abrechnung
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